Räume, die immer nur für eine kurze Zeit benutzt werden – wie etwa Treppenhäuser und Flure – stattet man am besten mit Bewegungsmeldern aus, welche die Beleuchtung steuern. Solche Bewegungsmelder arbeiten mit Infrarot: Ändert sich die Wärme im Erfassungsgebiet plötzlich, indem zum Beispiel ein Mensch in den Bereich eintritt, wird das Licht angeschaltet. Werden nach einer gewissen Zeit keine Bewegungen mehr registriert, schaltet sich das Licht automatisch wieder aus. Diese Zeitspanne sollte allerdings nicht zu großzügig gewählt werden, da ansonsten alle Energiesparpotenziale wieder zunichte gemacht werden können. Auch ist es wichtig, dass solche Bewegungsmelder über eine Einstellungsmöglichkeit verfügen, die es zulässt, dass der Lichtschalter nur in den Fällen ausgelöst wird, wenn ein gewisser Grad an Dunkelheit vorliegt. Fast alle Bewegungsmelder zur Lichtsteuerung arbeiten mit solchen Dämmerungsschaltern.
Der Einbau von Bewegungsmeldern zur Lichtsteuerung ist in der Regel einfach und verursacht keinen großartigen Aufwand. Hierbei werden einfach die schon vorhandenen Anschlüsse für die Lichtschalter genutzt, so dass keine neuen Kabel verlegt werden müssen. Den Anschaffungspreis für einen solchen Bewegungsmelder hat man durch die Stromersparnis mitunter schon nach weniger als einem Jahr wieder heraus.
Übrigens: Bewegungsmelder, die das Licht je nach Bedarf an- und ausschalten sind nicht nur unter dem Aspekt der energetischen Effizienz interessant. Denken sie doch einfach einmal an die Situation, wenn Sie schwer bepackt von einem Wochenendeinkauf zurückkommen: Ein wahrer Luxus ist es, wenn das Licht sich selbständig einschaltet, sobald sie den Flur betreten. Energiesparen ist – wie dieses Beispiel zeigt – nicht nur eine Verantwortung, der mit einiger Mühe nachgekommen werden muss, sondern macht gleichzeitig den Weg für interessante Innovationen frei und erhöht somit die Lebensqualität.