Im Grunde sollte es keine Frage mehr sein, ob man seinen Haushalt mit Energiesparlampen ausstattet oder nicht. Energiesparlampen arbeiten anders als normale Glühbirnen und erreichen dadurch sowohl eine längere Lebensdauer als auch einen reduzierten Stromverbrauch. Dennoch herrschen immer noch Vorurteile gegenüber Energiesparlampen, die es zu entkräften gilt.
Häufig wird als ein Argument gegen die Energiesparlampe angebracht, dass diese ein ungemütliches Licht erzeuge. Diese Aussage ist heute nicht mehr haltbar. Inzwischen gibt es Energiesparlampen, die ein weicheres Licht zeichnen, so dass der kalte Eindruck des Lichtes keine Chance hat. Erkundigen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft nach solchen Lampen, Sie werden erstaunt sein, dass es in diesem Bereich bereits einige Auswahl gibt.
Auch andere, als negativ empfundene Nebeneffekte lassen sich vermeiden: Fakt ist, dass bei manchen Energiesparlampen die Helligkeit mit der Zeit abnehmen kann. Bei manchen Lampen ist auch ein häufiges An- und Ausschalten dafür verantwortlich, dass die Lampe nicht ganz so lange hält, wie man es sich von ihr versprochen hatte. Um dieses zu vermeiden, gilt es auf die Qualität zu achten: Diese unangenehmen Nebeneffekte lassen sich nämlich reduzieren, wenn man zu der richtigen Energiesparlampe greift.
Was sich allerdings nicht vollständig vermeiden lässt, ist dass Energiesparlampen in Bezug auf die Anschaffungskosten teurer sind als normale Glühbirnen. Rechnet man allerdings die Anschaffungskosten gegen die Ersparnisse durch längere Lebzeiten und geringeren Energieverbrauch gegeneinander auf, kommt man zu dem Ergebnis, dass sich Energiesparlampen mehr als rentieren.
Beispielrechnung zur Lebensdauer und Anschaffungskosten: In der Regel geht man davon aus, dass eine normale Glühbirne rund 1.000 Stunden Licht spendet, während eine Energiesparlampe es locker auf 10.000 Stunden und mehr bringen kann. Dieses bedeutet, dass eine Energiesparlampe – selbst wenn sie zehn mal so teuer wäre wie eine normale Glühbirne – immer noch ein gutes Geschäft ist – schließlich ist hier noch nicht die Ersparnis eingerechnet, die sich durch die Reduzierung des Stromverbrauches ergibt.
Tipp: Die Stiftung Warentest sowie andere Institute haben schon wiederholt Energiesparlampen verschiedner Hersteller untersucht. Ein Blick in diese Untersuchungsergebnisse kann helfen, Enttäuschungen beim Kauf von Energiesparlampen zu vermeiden und die passende Lampe für die individuellen Bedürfnisse zu finden.