In jede Wohnung muss von Zeit zu Zeit frische Luft gelangen können und das auch im Winter, wenn die Heizung normalerweise fast ununterbrochen läuft. Dieses sorgt nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern sorgt auch dafür, dass sich kein Schimmel bilden kann. Es empfiehlt sich hierbei zu Zeiten zu Lüften, wenn die Heizung nicht gerade einen Raum angenehm aufgewärmt hat. Besser ist es, zu den Zeitpunkten zu lüften, an denen sich die Wohnung noch nicht aufgewärmt hat – etwa nachdem man von der Arbeit nach hause kommt.
Beim Lüften sollte darüber hinaus beachtet werden, dass ein Stoßlüften – also bei weitgeöffnetem Fenster – effektiver ist als ein Lüften durch ein auf Kipp gestelltes Fenster. Bei ersterer Variante kann schon in wenigen Minuten ein kompletter Austausch der Luft erreicht werden, während sich bei der zweiten Variante dieser Prozess hinzieht. Nicht selten kommt es trotz aller guten Vorsätze auch vor, dass gekippte Fenster vergessen werden und noch dann offen stehen, wenn die Heizung bereits wieder angestellt wurde. Dabei geht wichtige Energie und auch Geld verloren. Fenster, die sperrangelweit aufstehen, werden hingegen weniger häufig einfach übersehen.
Das herkömmliche Lüften, wie es hier beschrieben wurde, ist bei Häusern, die nach Energiesparstandards gebaut worden sind, nicht notwendig. Hier gibt es Lüftungsanlagen, die den Austausch der Luft im Haus selbständig und permanent regeln. Hier wird in der Regel mit einem Wärmetauscher gearbeitet, der dafür sorgt, dass die Außenluft, die zur Lüftung verwendet wird, die Wärme der verbrauchten Innenluft, die abgelassen wird, annimmt. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Frischluft eine Temperatur aufweist, die der Raumluft ähnelt.
